Nordhessische Starter bei Frankfurt-Marathon
  05.11.2022 •     Kreis Kassel , Region Nord , Berichte


it rund 11 700 Startern war die 39. Auflage des Frankfurt Marathons wieder das deutsche Langlauf-Mekka Ende Oktober. Und die nordhessischen Athleten wieder mittendrin.

 

Von ihnen erzielte Martin Wonke (Laufteam Kassel) die schnellste Zeit über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer.

Mit rund 11 700 Startern war die 39. Auflage des Frankfurt Marathons wieder das deutsche Langlauf-Mekka Ende Oktober. Und die nordhessischen Athleten wieder mittendrin.

Von ihnen erzielte Martin Wonke (Laufteam Kassel) die schnellste Zeit über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer. In gleichmäßigen Abschnitten steigerte sich der Projektmanager aus Baunatal gegenüber Hamburg 2021 um 13 Minuten auf 2:40:48 Stunden und belegte bei der in die Veranstaltung eingebetteten Landes-Meisterschaft in der M 35 den Silberrang. „Jetzt werden erst einmal die Beine hochgelegt“, war von Wonke nach der Strapaze zu hören. Ebenfalls stark der Auftritt von Robin Schmidt am Main. Knapp zwei Minuten hinter Wonke erreichte der Athlet des TSV Niederelsungen in 2:42:37 Stunden das Ziel in der stimmungsvollen Festhalle.

Mit viel Vorschusslorbeeren bedacht ging Johannes Hofsommer (SV Frankershausen) an den Start und blieb in 2:53:34 ebenfalls unter drei Stunden. Diese Zeit reichte für Bronze in der M 30. Außerhalb der Meisterschafts-Wertung war Lukas Pieritz (Volkmaren/3:03:06) ebenso in der Main-Motropole unterwegs wie Martin Huhndorf (SC Neukirchen/3:05:11). „Mein Wohlgefühl hat sich zu früh verabschiedet“, sagte der nordhessische Sportler des Jahres von 2015.

Laufserien sind der Tummelplatz von Michael Koeniger (Ren(n)tiere Homberg). Diese Aktivitäten zahlten sich in 3:16:08 Stunden aus. Fünf Minuten dahinter mit Armin Weber (3:21:16) ein Triathlet des SC Neukirchen. Mit Carsten Werner (TSV Waldkappel/3:23:03) sowie mit Benjamin Vinzens (LG Gensungen/3:23:29) und Rolf Buchnau (LG Alheimer/3:27:31) blieben weitere heimische Athleten unter 3:30 Stunden. Debütant Tobias Dockhorn (RKV Bebra) hat es geschafft. Der zweifache Europameister im Rasenkraftsport hielt durch und war mit seiner Zeit von 4:25:19 mehr als zufrieden. „Der Einlauf in der Festhalle war grandios. Doch ab morgen bin ich wieder Werfer“.

In 3:35:07 Stunden überraschte die bisher in Läuferkreisen wenig bekannte Janine Schulschek (LC Marathon Rotenburg) mit der schnellsten Zeit der nordhessischen Frauen und belegte in der Hessen-Wertung der W 40 ebenso den Bronzerang wie Nicole Ramus (TSV Geismar/3:48:16) in der W 50. In 3:45:39 machte Vielstarterin Sylke Kuhn (LG Vellmar/100 Marathon-Club) einen weiteren Haken an ein erfolgreiches Event. Dahinter blieben Sandra Manns (TSV Malsfeld/3:47:19) sowie Lisa Vinzens (LG Gensungen/3:54:30) ebenfalls locker unter vier Stunden. Elite-Starterin Laura Hottenrott (PSV) trat krankheitsbedingt nicht an.

Frankfurt Marathon; die schnellsten Nordhessen:

Männer (bis 4:00 Stunden): Martin Wonke (LTK) 2:40:48, Robin Schmidt (TSV Niederelsungen) 2:42:37, Johannes Hofsommer (SV Frankershausen) 2:53:34, Lukas Pieritz (Volkmarsen) 3:03:06, Martin Huhndorf (SCN) 3:05:11, Michael Koeniger (Ren(n)tiere Homberg) 3:16:08, Armin Weber (SCN) 3:21:16, Carsten Werner (TSV Waldkappel) 3:23:03, Benjamin Vinzens (LGG) 3:23:29, Rolf Buchenau (LG Alheimer) 3:27:31, Reiner Brüßler (CSK Kassel) 3:31:21, Nick Friedrich (SCN) 3:37:39, Marcus Rebizant (PSV) 3:39:14, Eike Stracke (TSV Goddelsheim) 3:42:01, Wolfgang Quendt (TV Obersuhl) 3:44:28, Andreas Löwe (LTK) 3:53:03, Lasse Müller (TuSpo Borken) 3:53:09, Markus Hanisch (LSG Kassel) 3:54:12, Lutz Bauer (SCN) 3:55:03, Gerd Schindewolf (SC Meißner) 3:55:58, Florian Rickhaus (TSV Obervorschütz) 3:59:17.

Frauen (bis 4:30 Stunden): Janine Schulschek (LC Rotenburg) 3:35:07, Sylke Kuhn (LG Vellmar) 3:45:39, Sandra Manns (TSV Malsfeld) 3:47:10, Nicole Ramus (TSV Geismar) 3:48:16, Lisa Vinzens (LGG) 3:54:30.

Vereinsabkürzungen: LTK = Laufteam Kassel, PSV = PSV Grün-Weiß Kassel, SCN = SC Neukirchen, LGG = LG Gensungen. (zct)